Schüler/innen-Projekte

 

Von Schülern für Schüler

Willkommenskisten für Flüchtlingskinder

Ein Schülerbeitrag von Annika Bermes , Kl 9a

Das Leid der Flüchtlinge berührt viele Menschen, so auch uns, die Schüler der jetzigen Klasse 9a. Da auch an unserer Schule einige Flüchtlinge gestrandet sind, haben wir zum Ende des letzten Schuljahres eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Wir befassten uns mit Frau Hammerschmitt im Rahmen des Faches Gesellschaftswissenschaften sehr intensiv mit dem Thema Flüchtlinge, ihrer Flucht aus der Heimat und ihrem langem Weg zu uns. Dabei ist eine sehr informative Wandzeitung entstanden und ein Aufruf zu Spenden an unserer Schule.

Denn die Menschen, die aus ihrer Heimat flüchten mussten, haben oft nur sehr wenig, das sie mitnehmen konnten. Dadurch haben die Kinder noch nicht einmal Schulsachen. Es fehlt an allem, bei einem normalen Stift angefangen bis zu Malkasten und Block.

Um den Kindern den Schulstart in einem neuen Land, dessen Sprache sie kaum verstehen, zu erleichtern, haben wir Spenden in Form von Schulsachen gesammelt. Diese haben wir in Schuhkartons sortiert und als Geschenk verpackt. Unsere ganze Schule hat diese Aktion tatkräftig unterstützt und somit sind über 20 Willkommenskisten  zusammen gekommen, die wir nun an unsere neuen Mitglieder der Schulgemeinschaft übergeben können.

Ein schöner Schulstart ist für die Flüchtlingskinder sehr wichtig und hilft dabei, die oft traumatischen Erlebnisse während der Flucht besser zu verarbeiten.

Danke an die Menschen, die uns unterstützt und geholfen haben diese Spendenaktion durchzuführen und fleißig zu spenden. Ohne eure und Ihre Hilfe wären niemals so viele Willkommenskisten zu Stande gekommen.

Vielen Dank !

Die Klasse 9a

Die Klasse 9a der Schule am Litermont

 

Auszüge der Wandzeitung zu Hintergründen der Flüchtlingsbewegung

 


Ein Tag auf dem Marienhof

- Ein Beitrag von Lara Arand, Anna Strumpler und Sarah Brill (Kl.9c) -


Am Freitag, den 17.4.15 hieß es auf insgesamt 26 Bioland-Betrieben in ganz Deutschland: "Kochschürze an!". Die Betriebe nahmen am 1. Bioland-Kochtag teil.
Der Bioland-Kooperationspartner unseres Schülerbistros ist seit dem Schuljahr 2014/15 der Marienhof in Gerlfangen. Unsere Schülerfirma wollte sich mit folgender Aktion bei den vielen fleißigen Händen im Marienhof dafür bedanken, dass unsere Schulgemeinschaft wöchentlich mit gesunden Vollwertprodukten vom Hof versorgt wird.
An jenem Tag war unsere Schule am Litermont – vertreten durch uns Schülerinnen der Klasse 9c Lara Arand, Anna Strumpler, Sarah Brill und die Lehrerin Frau Susan Sänger - zu Gast auf dem Bio-Bauernhof in Gerlfangen.
Zuerst bauten wir unsere Freiluft-Küche, bestehend aus einer Elektroherd-Platte, einem Zelt und Arbeitsmaterialien auf. In mühseliger Arbeit wurden am Vortag 8 Kilo Kartoffeln von mutigen Kartoffelschälern der Schülerfirma geschält. Nun hieß es schnippeln, denn die Kartoffeln, Bärlauch und Zwiebeln warteten darauf, zu einer leckeren Suppe verarbeitet zu werden.
Nach fast zwei Stunden Fleißarbeit war es dann so weit: Eine leckere Kartoffel-Bärlauchsuppe duftete köstlich aus dem großen Topf. Die hungrigen Gäste des Marienhofs ließen auch nicht lange auf sich warten. Neugierig kamen sie an unseren Stand, ließen sich mit unserer Suppe und selbst geschmierten Bärlauch-Schnittchen im Freien nieder und genossen neben der Suppe auch noch die Sonnenstrahlen.
Selbst eine Gruppe aus dem Senegal, die nach einer Hofführung ordentlich Hunger hatte, wurde von uns Schülern mit "perfekten" Sprachkenntnissen in Englisch bewirtet.

Nach der Zubereitung der Suppe hatten die drei Köchinnen Zeit, den Bauernhof zu erkunden. Wir durften Kälber begutachten, Esel streicheln und Lämmchen füttern. Am Ende des Kochtages war die Kartoffel-Bärlauchsuppe leer und wir verließen den Bio-Bauernhof in Gerlfangen mit vielen neuen Eindrücken.

 


Anna und Lara auf dem Land.

 

 

Internationale Gäste verkosten eine leckere Kartoffel-Bärlauchsuppe.

 


 

Vollzeitklasse 6c im Schullandheim Oberthal
- Ein Bericht von Laura Weiß, Schülerin der Klasse 6c -


Die Vollzeitklasse 6c fuhr mit den Begleitlehrern Frau Nicola-Jager und Herrn Hofmann und viel Spiel und Spaß im Gepäck nach Oberthal ins Schullandheim. Der Aufenthalt dauerte vom 28.04. – 30.04.15.
Nach der Ankunft richteten die Schüler zuerst ihre Zimmer ein und bezogen ihre Betten. Die Betreuer Matthias, Christian und Sergei vom erlebnispädagogischen Zentrum stellten sich gleich nach dem Mittagessen vor. Die Kinder kletterten unter ihrer Anleitung auf den 10 m hohen Kletterturm. Sie lernten verschiedene Knoten zu machen und lernten beim Sichern Vertrauen zueinander aufzubauen.
Am zweiten Tag sollten die Schüler spielerisch als Team zusammenarbeiten. Dafür mussten sie komplizierte Aufgaben im Außengelände bewältigen.
Abends tobten sie entweder auf dem Multifunktionsfeld, spielten mit ihren Lehrern Stadt, Land, Fluss im Aufenthaltsraum oder kegelten auf der Kegelbahn.
In der Oberthaler Kantine gab es sehr leckeres Essen: Frühstücksbüffet um 8 Uhr, Mittagessen um 12 Uhr und Abendessen um 18 Uhr. Nachtruhe war ab 22 Uhr.
Am Donnerstag hieß es dann „Auf Wiedersehen!“, denn um 11 Uhr fuhr der Bus zurück an die Schule am Litermont.

Vollzeitklasse 6c auf dem Weg ins Schullandheim Oberthal

 

 

Kletterpartien unter enormen Anstrengungen...und mit großem Erfolg

:
Alina, Gina, Katharina W., Volkan und Robin schafften es bis ganz nach oben!

 

 

Schmackhaftes Frühstücksbüffet ....... vor der Abschlusswanderung.

 


 

Eingangsstufe 5/6 bei Picobello 2015


Auch in diesem Jahr beteiligten sich die Schüler/innen der 5. und 6. Klassenstufe an der Picobello-Aktion der Gemeinde. Zwei Stunden ihrer Unterrichtszeit investierten sie am Freitag, dem 13., um Straßenzüge und vor allem unbebaute Wegstrecken von Unrat zu befreien. Das frühlingshafte Wetter unterstützte das gemeinnützige Engagement der Kinder und sorgte für gute Stimmung. Umwelterziehung zum Anfassen...natürlich mit gelben Arbeitshandschuhen!

 

 

 


 

Projekt „Stolpersteine“ in der Planungsphase


In Kooperation mit dem Adolf-Bender-Zentrum und der Gemeinde Nalbach werden Schüler/innen der ERS Nalbach am „Stolperstein-Projekt“ teilnehmen. Der Kölner Künstler Gunter Demnig hat dieses Projekt als Mahnmal initiiert und bereits in über 500 Städten deutschlandweit durch das Verlegen von Gedenktafeln an die Opfer des NS Regimes erinnert. Dafür wurde er erst kürzlich mit dem Eugen-Kogon-Preis ausgezeichnet.
Die Schüler der Kl.9c werden sich zusammen mit Uwe Albrecht (Adolf-Bender-Zentrum) und Jennifer Willeke (Geschichtslehrerin) auf eine Zeitreise begeben und über das Leben der jüdischen Mitbürger in Nalbach recherchieren. Die Ergebnisse werden schriftlich und in einem selbst gedrehten Film dokumentiert. Weitere Aktionen wie der Besuch des Konzentrationslagers Struthof und der Synagoge Saarbrücken sind vorgesehen.
Parallel dazu werden Paten gesucht, die für die Herstellung der Messingtafeln und die Verlegung der Steine (je 96 x 96 mm) aufkommen (120 Euro je Stein) – für sechs der zehn zu verlegenden Steine sind bereits private Sponsoren gefunden. Diese Stolpersteine werden vor den zuletzt frei gewählten Häusern der jüdischen Bürger ins Trottoir eingelassen - das Einverständnis der heutigen Anwohner vorausgesetzt.
Ende Februar trugen Lara Arand und Torben Kloß stellvertretend für ihre Klasse dieses Projekt im Rahmen einer historischen Veranstaltung (Sammlung von „jiddischem Wortschatz“ durch Professor Maria Besse) im Nalbacher Rathaus vor.
Es ist beabsichtigt, die Ergebnisse beim nächsten Besuch des Künstlers im Schuljahr 2015/16 zu präsentieren und mit der Verlegung der Stolpersteine zu beginnen. (un-j)

 


Bürgermeister Peter Lehnert stellte die Gäste der ERS Nalbach vor:

 

 


Torben Kloß, Lara Arand und Geschichtslehrerin Jennifer Willeke


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